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…mit WUMS für ein besseres Europa!

wirtschaft & umwelt, menschlich & sozial!

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Aufruf:

Wir bringen Licht ins Dunkel

Donnerstag, 26. Februar 2009, 19.00 Uhr

Die Ereignisse im Salzbergwerk ASSE II haben viele Menschen in der Region Braunschweig wachgerüttelt: so darf mit Atommüll nicht umgegangen werden – weder in der ASSE, noch in Morsleben, Gorleben oder Schacht KONRAD!!! Wir passen auf und setzen ein unübersehbares Zeichen gegen Atomkraft!

Lichterkette von Braunschweig über ASSE II bis zum Schacht KONRAD

Bringt Fackeln, Kerzen, Lampions, Taschenlampen mit!
Hier gelangt ihr auf die Seite der AG Schacht Konrad e.V. mit genauen Infos und Streckenverlauf

Ska & JPA for MEP

_am 07.06. ist Europawahl

Ska und Jan sind die KanditatInnen der GRÜNEN JUGEND für das Europaparlament und haben mit den aussichtsreichen Listenplätzen 7 und 12 sehr gute Chancen  nach Brüssel gewählt zu werden.

Hier könnt ihr ein Interview mit den beiden für den SPUNK nachlesen!

Ska Keller

Jan Philipp Albrecht

Auf zum Endspiel im Kampf gegen die Atomkraft!

13.10.2008: Die GRÜNE JUGEND ruft zur Großdemo am Zwischenlager Gorleben und den anschließenden Blockaden auf der Transportstrecke des Castor-Transportes auf. Der Beschluss vom Bundesausschuss in Berlin.

Wenn zwischen dem 7. und 11. November der nächste Castor-Transport ins wendländische Gorleben fährt, werden wir uns mit tausenden weiteren AtomkraftgegnerInnen querstellen. Wir können und werden nicht akzeptieren, dass diese Energieform auf Kosten der Umwelt, der Sicherheit und der SteuerzahlerInnen weiter betrieben wird. Es darf kein Zurück geben beim Ausstieg aus der Atomkraft. Ganz im Gegenteil müssen die AKW-BetreiberInnen vor allem finanziell stärker für die Folgen dieser gefährlichen Energieform aufkommen. Wir können nur ahnen, welche enormen Kosten etwa durch die Endlagersuche und etwaige Unfälle noch auf uns zu kommen. Es kann einfach nicht sein, dass die SteuerzahlerInnen hierfür bürgen müssen. Die Atomindustrie muss endlich den echten Preis zahlen für ihre als so billig gepriesene Atomenergie. Sie ist und bleibt unrentabel.

Umso schlimmer ist es, wenn Angela Merkel jetzt das Erkundungsbergwerk Gorleben umgehend als Endlager für hochradioaktiven Abfall in Betrieb nehmen will, weil sie schlicht kein Geld mehr in die Erkundung investieren will. Richtig ist, dass eine solche weitere Erkundung Geldverschwendung wäre. Denn: Der Salzstock Gorleben ist als Endlager ungeeignet! Für ExpertInnen liegt diese Erkenntnis schon längst auf der Hand. Doch spätestens seit Bekanntwerden der katastrophale Situation im Atommülllager Asse II im Kreis Wolfenbüttel ist klar, dass Salz kein sicheres Lagerungsmedium für radioaktive Abfälle ist. Ebenso wie Gorleben wurde auch die Asse nicht aufgrund einer sicheren Eignung, sondern ganz anderer geologischer Kriterien ausgesucht: Die unmittelbare Nähe zur damaligen innerdeutschen Grenze und eine möglichst dünne Besiedlung. Das Bergwerk Asse sollte – das versicherten damals Atomlobby wie Politik – Sicherheit für Hunderttausende von Jahren gewährleisten. Jetzt wurde offenbar, dass schon 17 Jahre nach dem Ende der Einlagerung eine radioaktive Lauge aus den Salzkammern austritt, die Cäsium, Tritium, Strontium und Plutonium enthält. Niemand weiß, wie Wasser in den Stollen eindringt und wie der eingelagerte Atommüll zu bergen ist. Die Folgen für die Umwelt sind unabsehbar. Das atomare Endlager im Bergwerk Asse sollte Sicherheit über Jahrtausende herstellen. Wir stellen fest: In der Asse dauerte die Ewigkeit 40 Jahre! Es ist eine Katastrophe, dass nun auch noch klar ist: Eine Rückholbarkeit der eingelagerten Fässer wurde im als Versuchsendlager eingerichteten Salzstock Asse II nie bedacht.

Jeder Tag, an dem ein AKW am Betrieb ist stürzt uns und die uns nachfolgenden Generationen weiter in die Misere. Angesichts der Tatsache, dass es damit nach ebenso zeit- und kostenintensiver wie erfolgloser Suche noch immer kein geeignetes Endlager für hochradioaktive Abfälle gibt und auch nicht in Sicht ist, kann es jetzt nur heißen: So schnell wie möglich raus aus der Atomkraft! Auch für andere drängenden Probleme – etwa die Sicherheit vor Flugzeugabstürzen auf AKWs – wurden keine Lösungen gefunden oder gar umgesetzt. Die Atomkraft ist eine unbeherrschbare und teure Form der Energieerzeugung. Ihre Förderung muss sofort eingestellt werden. Wer an der Atomkraft festhält verhindert auch die konsequente Förderung erneuerbarer Energieformen und dringend notwendiger Entwicklung im Bereich Energieeffizienz und -einsparung.

Deshalb werden wir die Herausforderung zum Endspiel im Kampf um die Atomkraft annehmen und uns wi(e)der setzen – am 8. November bei der Großdemo und danach bei den Blockaden des Castor-Transportes. Die Öffentlichkeit muss die Wahrheit über die unsägliche Atomkraft erfahren! GRÜNE JUGEND im Wendland 2008

Wir rufen unsere eigenen Mitglieder ebenso wie Interessierte und alle AtomkraftgegnerInnen auf, sich zahlreich am 8. November vor dem Zwischenlager in Gorleben zur Großdemo einzufinden.

Die GRÜNE JUGEND organisiert auch in diesem Castor-Jahr wieder ein Wendlandcamp in der Nähe des Zwischenlagers Gorleben, zu dem alle herzlich eingeladen sind, um sich nach der Demo aufzuwärmen, dort zu übernachten und an den Blockaden des Castor-Transportes teilzunehmen.

Wir werden uns den Blockadeaktionen von X-tausendmal quer anschließen und mit den AtomkraftgegnerInnen aus allen Teilen der Bundesrepublik unsere Ablehnung der Atomkraft deutlich machen.

Die GRÜNE JUGEND Bundesverband und ihr Landesverbände rufen die Grünen Landesverbände und Kreisverbände auf, günstige Busfahrten zur Demo in Gorleben zu organisieren, damit auch möglichst vielen jungen Grünen die Anfahrt ins Wendland ermöglicht wird.

Beschluss des Bundesausschuss vom 3.-5. Oktober 2008 in Berlin.

Freiheit statt Angst


Am 26. April führte die GRÜNE JUGEND Im Kreis Goslar eine Aktion zur Erinnerung an Tschernobyl und der Folgen durch, sowie darauf aufmerksam zu machen, dass auch heute noch „Leute von Vorgestern“ den „Ausstieg aus dem Atomausstieg“ fordern. Diese fantasieren von einer „Stromlücke“ und wollen mit dieser Strategie nur Panik verbreiten, dabei ist ihr Anliegen schnell durchschaubar – es geht um Profit – ihren Profit. Jedes (alte) AKW nämlich bringt den großen Stromkonzernmonopolisten mit jedem weiteren Tag Gewinne in Milliardenhöhe. Das Risiko, sowie die Endlagerfrage werden verschwiegen.

Diesem erteilen wir eine klare Absage, denn uns reicht der Atomausstieg in der jetzigen Form noch lange nicht – denn wir fordern ihn JETZT!

In der Goslarer-City verteilten wir mit Hilfe der „Alt-Grünen“ Flyer der „Atomausstieg Selber Machen“ – Kampagne und boten AKWs aus Keksen zum „Vernichten“ an. Unser Atomfass machte erfolgreich auf die Endlagerproblematik aufmerksam und diente gleichermaßen als Blickfänger.

www.atomausstieg-selber-machen.de/

zum 22. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl möchten wir folgenden Leserbrief veröffentlichen:

Kampf den Energiebossen
Ein weiteres Jahr ist vergangen, die Katastrophe von Tschernobyl weiter
in Vergessenheit ge­raten. Doch, so scheint es, bei
Energiepolitikern und den vier quasi-Strommonopolisten hat der
Lernprozess noch immer nicht begonnen. Trotz der derzeit wegen
eklatanter Sicherheits­mängel  abgeschalteter Atomkraftwerke
exportiert Deutschland elektrische Energie. Dennoch wird eine
Versorgungslücke heraufbeschworen, um den großen Konzernen
weiter gigantische Renditen und Monopole für die nächsten
40 Jahre zu garantieren. Deshalb bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen
und Mitbürger: Helfen Sie mit, den technologischen Fortschritt
in Richtung einer ökologischen Energiewende voranzubringen.
Bauen Sie noch dieses Jahr eine eigene Fotovoltaikanlage, beteiligen
sich an einem Windpark und wechseln Sie zu einem überregio­nalen
Ökostromversorger, damit auch die Harzenergie merkt, dass es für
Klima und Natur fünf vor zwölf steht. Mit einem Netz
regionaler Stromerzeuger wird es künftig genug saubere Energie
für Alle geben, die unabhängig von der Entwicklung von Öl-,
Kohle-  und Uranpreisen die Wertschöpfung in der Region hält.
Anselm Laube, Clausthal-Zellerfeld