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Archive for the ‘Goslar’ Category

Wo… gehts denn hier zum ENDLAGER?

Am 26. April führte die GRÜNE JUGEND Im Kreis Goslar eine Aktion zur Erinnerung an Tschernobyl und der Folgen durch, sowie darauf aufmerksam zu machen, dass auch heute noch „Leute von Vorgestern“ den „Ausstieg aus dem Atomausstieg“ fordern. Diese fantasieren von einer „Stromlücke“ und wollen mit dieser Strategie nur Panik verbreiten, dabei ist ihr Anliegen schnell durchschaubar – es geht um Profit – ihren Profit. Jedes (alte) AKW nämlich bringt den großen Stromkonzernmonopolisten mit jedem weiteren Tag Gewinne in Milliardenhöhe. Das Risiko, sowie die Endlagerfrage werden verschwiegen.

Diesem erteilen wir eine klare Absage, denn uns reicht der Atomausstieg in der jetzigen Form noch lange nicht – denn wir fordern ihn JETZT!

In der Goslarer-City verteilten wir mit Hilfe der „Alt-Grünen“ Flyer der „Atomausstieg Selber Machen“ – Kampagne und boten AKWs aus Keksen zum „Vernichten“ an. Unser Atomfass machte erfolgreich auf die Endlagerproblematik aufmerksam und diente gleichermaßen als Blickfänger.

www.atomausstieg-selber-machen.de/

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zum 22. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl möchten wir folgenden Leserbrief veröffentlichen:

Kampf den Energiebossen
Ein weiteres Jahr ist vergangen, die Katastrophe von Tschernobyl weiter
in Vergessenheit ge­raten. Doch, so scheint es, bei
Energiepolitikern und den vier quasi-Strommonopolisten hat der
Lernprozess noch immer nicht begonnen. Trotz der derzeit wegen
eklatanter Sicherheits­mängel  abgeschalteter Atomkraftwerke
exportiert Deutschland elektrische Energie. Dennoch wird eine
Versorgungslücke heraufbeschworen, um den großen Konzernen
weiter gigantische Renditen und Monopole für die nächsten
40 Jahre zu garantieren. Deshalb bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen
und Mitbürger: Helfen Sie mit, den technologischen Fortschritt
in Richtung einer ökologischen Energiewende voranzubringen.
Bauen Sie noch dieses Jahr eine eigene Fotovoltaikanlage, beteiligen
sich an einem Windpark und wechseln Sie zu einem überregio­nalen
Ökostromversorger, damit auch die Harzenergie merkt, dass es für
Klima und Natur fünf vor zwölf steht. Mit einem Netz
regionaler Stromerzeuger wird es künftig genug saubere Energie
für Alle geben, die unabhängig von der Entwicklung von Öl-,
Kohle-  und Uranpreisen die Wertschöpfung in der Region hält.
Anselm Laube, Clausthal-Zellerfeld

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Heraus zum 1. MAI!

„Gute Arbeit muss drin sein!“

lautet das diesjährige Motto, unter welchem das Maifest des DGB-Ortsverbandes Goslar stattfindet. Da dieses Jahr der 1. Mai mit Himmelfahrt auf einen Tag fallen, wird es vorher um 11.00 Uhr einen Himmelfahrtsgottesdienst geben. Um 12.00 Uhr beginnt dann auf dem Jacobikirchhof das Maifest mit einem buntem Programm. Die Mairede wird Susanne Ohse, Vorsitzende des DGB-Ortsverbandes halten.

KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN!

Am 1. Mai wollen die NPD und „Autonome Nationalisten“ einen Aufmarsch in Hamburg durchführen, zu welchem sie bundesweit mobilisieren. Unter dem rassistischen und vermeintlich antikapitalistischen Motto: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung“ wollen die Rechten erneut die soziale Frage von ihrer Seite aus besetzten. Schon zum G8-Gipfel letzten Jahres propagierten sie den „nationalen Sozialismus“. Hinter diesem verstecken sich antisemitische und völkisch – rassistische Verschwörungstheorien. Jeder Einzelne soll zugunsten der „Volksgemeinschaft“ seine Existenz aufgeben nach der Parole: Du bist nix – Dein Volk ist alles. Eine imaginäre Gemeinschaft in der Form des Volkes soll den Schutz vor angeblichen Feinden bieten. Zu diesen „Feinden“ würden alle gehören die nicht in die „Volksgemeinschaft“ passen, hierzu würden u.a. Menschen mit Behinderungen, DemokratInnen, GewerkschaftlerInnen, Menschen mit Migrationshintergrund, JüdInnen, Homosexuelle und viele weitere zählen.

Weder am 1. Mai noch an anderen Tagen wollen wir es hinnehmen, dass braune Propaganda unwidersprochen bleibt! Sei es in Hamburg, sei es sonstwo – die Straßen gehören uns!

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Jugendzentren müssen erhalten bleiben!

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Im Kreis Goslar:

BürgermeisterInnen kommen und gehen – Jugendzentren bleiben bestehen!

Die GRÜNE JUGEND im Kreis Goslar fordert die Erhaltung der Jugendzentren der Kreisstadt, als auch mehr Mitspracherecht für junge Leute. Die Einrichtungen B6 sowie das Gleis 95 müssen als letzte Rückzugspunkte für junge Menschen unbedingt erhalten bleiben. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation und Integration zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Außerdem kann mensch sich hier durch ein umfangreiches Angebot vom profit- und konsumorientierten Alltag erholen. Diese Institutionen nehmen durch ihr freizeitpädagogisches, beratendes und auch kulturelles Handeln eine unverzichtbare Rolle in der Gesellschaft ein.

Im BGeX steht das Cafe des Jugendparlamentes kurz vor der Eröffnung, da will die Stadt einen Strich durch die Rechnung machen. Das ehrenamtliche Engagement der SchülerInnen wird so brutal niedergeschmettert. Auch in der Vergangenheit wirkte die Stadt Goslar nicht unterstützend.

„Durch dieses Handeln wird das Jugendparlament zur Alibiveranstaltung. Wenn deren Beschlüsse keinen Einfluss auf lokale Entscheidungen haben, macht die Gemeinde deutlich, dass hier Kinder und Jugendliche nichts zu sagen haben!“, sagt Philip Windolf, Mitglied der GRÜNEN JUGEND. Anselm Laube führt fort: „Kinder und Jugendliche wissen meist selbst, was am besten für sie ist. Deshalb muss diesen endlich mehr Partizipation zugestanden werden. Demokratie muss erlernt werden und daher ist es wichtig, dass von Anfang an aktiv mitgestaltet werden darf. Ansonsten wird Goslar noch stärker ein Opfer der demographischen Entwicklung, da es für junge Menschen immer weniger Gründe gibt, in der Region zu bleiben.“

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