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Am 24. April ist es wieder soweit – Girls Day!

Zu diesem Anlass lädt die Landtagsfraktion der Grünen 20 Mädchen und junge Frauen in den Landtag ein. Hier könnt ihr erfahren, wie der „Beruf der Politikerin“ aussieht. Ihr werdet einige Informationen zur Frauenpolitik bekommen, sowie eine Diskussion führen können. Fragen dürfen natürlich auch gestellt werden. Desweiteren erhält ihr einen Einblick in die Fraktionsarbeit. Auch findet ein Rundgang durch das Landtags-Gebäude statt.

Begleiten wird euch die frauenpolitische Sprecherin Elke Twesten.

Anmelden könnt ihr euch direkt bei der Landtagsfraktion in Hannover Tel.: 0511 – 3030- 4207 oder per Mail unter gruene[at]lt.niedersachsen

So lautete das Motto des Landeskongresses der Grünen Jugend Niedersachsen (GJN), welcher sich am 04.-06. April in Lehrte ereignete. Auf diesem wurde die Situation von Auszubildenden und jungen Erwerbslosen beleuchtet. Außerdem verabschiedeten die Mitglieder nach einer kräftigen Debatte ein Ausbildungskonzept, welches ein Grundrecht auf Ausbildung und eine solidarische Ausbildungsplatzumlage fordert. Der freiwillige Ausbildungspakt zwischen Unternehmen in Niedersachsen und der Landesregierung wurde für gescheitert erklärt.

Ein Workshop mit der DGB-Jugend zeigte auf, dass in Niedersachsen rund 14.200 Ausbildungsplätze fehlen. Gerade einmal 21% der Unternehmen bilden überhaupt aus. Auch werden einige Ausbildungsplätze ihrer eigentlichen Aufgabe nicht gerecht, so ist die Ausbeutung des Azubis kein Einzelfall. Dies kann vom Einkaufen und Bekochen deR ChefIn bis zum Pflegen der Angehörigen führen. Überstunden werden nicht bezahlt oder es findet kein Zeitausgleich statt. Nicht wenige Auszubildende müssen zusätzlich außerbetrieblichen Tätigkeiten wie Putzen und Ähnlichem nachgehen, die nicht im Vertrag stehen.

Dem Landeskongress folgte am Samstag eine Mitgliederversammlung, auf welcher ein neues SprecherInnen-Team und ein neuer Landesvorstand (LaVo) gewählt wurde. Neue SprecherInnen sind Julia Willie Hamburg und Sven-Christian Kindler. Dem LaVo gehören an: Kevin Sanft (politischer Geschäftsführer), Christina Hennig (Schatzmeisterin), sowie Annelen Meyer, Birte König, Clemens Schwanhold und Patrick Drenske als BeisitzerInnen.

Die GJN wird in den nächsten Monaten landesweit mit verschiedenen Aktionen für mehr und bessere Ausbildungsplätze streiten. Auch wird sich die GRÜNE JUGEND wieder am Tag der Arbeit, dem 1. Mai an den Großkundgebungen beteiligen.

So lautet der Titel der neuen CD der Grünen Jugend Niedersachsen. Auf dieser findet ihr neben Musik verschiedener Nachwuchs-Bands aus Niedersachsen mehrere Redebeiträge zum Thema Rassismus und Antisemitismus. Die kostenlose CD gibt es unter anderem hier in Goslar im Büro in der Bäringerstraße oder zum Download auf der Homepage der GJN (www.gj-nds.de). Die CD ist Teil der Kampagne „Abrocken und Nazis stoppen“.

Also Musik rein, aufdrehen und zeigen, dass hier noch in der Mitte der Gesellschaft kein Platz für menschenverachtendes Gedankengut ist! Mach auch DU mit!

Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Im Kreis Goslar:

BürgermeisterInnen kommen und gehen – Jugendzentren bleiben bestehen!

Die GRÜNE JUGEND im Kreis Goslar fordert die Erhaltung der Jugendzentren der Kreisstadt, als auch mehr Mitspracherecht für junge Leute. Die Einrichtungen B6 sowie das Gleis 95 müssen als letzte Rückzugspunkte für junge Menschen unbedingt erhalten bleiben. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation und Integration zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Außerdem kann mensch sich hier durch ein umfangreiches Angebot vom profit- und konsumorientierten Alltag erholen. Diese Institutionen nehmen durch ihr freizeitpädagogisches, beratendes und auch kulturelles Handeln eine unverzichtbare Rolle in der Gesellschaft ein.

Im BGeX steht das Cafe des Jugendparlamentes kurz vor der Eröffnung, da will die Stadt einen Strich durch die Rechnung machen. Das ehrenamtliche Engagement der SchülerInnen wird so brutal niedergeschmettert. Auch in der Vergangenheit wirkte die Stadt Goslar nicht unterstützend.

„Durch dieses Handeln wird das Jugendparlament zur Alibiveranstaltung. Wenn deren Beschlüsse keinen Einfluss auf lokale Entscheidungen haben, macht die Gemeinde deutlich, dass hier Kinder und Jugendliche nichts zu sagen haben!“, sagt Philip Windolf, Mitglied der GRÜNEN JUGEND. Anselm Laube führt fort: „Kinder und Jugendliche wissen meist selbst, was am besten für sie ist. Deshalb muss diesen endlich mehr Partizipation zugestanden werden. Demokratie muss erlernt werden und daher ist es wichtig, dass von Anfang an aktiv mitgestaltet werden darf. Ansonsten wird Goslar noch stärker ein Opfer der demographischen Entwicklung, da es für junge Menschen immer weniger Gründe gibt, in der Region zu bleiben.“

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